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Unser Auftrag

wir machen uns groß für die Kleinen

Vor allem in ihrer ersten Lebensphase sind Kinder auf die verlässlich schützende Nähe zu vertrauten Personen, insbesondere der Mutter, angewiesen. Die Zuwendung verlässlicher Bezugspersonen und der Aufbau einer intensiven Bindung sind für Kinder elementar. Auf dieser Grundlage entwickeln sich stabile, selbstbewusste und prosoziale Persönlichkeiten.

Die Erfahrung sicherer Bindung prägt maßgeblich die Fähigkeit zum Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen und sozialer Verbindungen – die Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Vertrauen (auch „Urvertrauen“ genannt), Selbstwertgefühl, Empathie sowie Fähigkeiten zum Interessenausgleich und zur Stressbewältigung. Zu diesen Ergebnissen kommen wissenschaftliche Studien aus unterschiedlichen Feldern wie etwa der Bindungstheorie, Psychologie/Psychiatrie, Neurophysiologie und der Hirnforschung.

Status Quo: Aktuell setzt der gesellschaftliche und politische Mainstream in wachsendem Maße den Schwerpunkt auf die Einpassung von Familie und frühkindlicher Entwicklung in die wirtschaftlich-organisatorischen Wachstumsbedingungen einer sich mit zunehmender Geschwindigkeit wandelnden Konsumgesellschaft.

Die Ergebnisse der weltanschaulich neutralen Bindungsforschung finden weder im wirtschaftlichen noch im politischen Kontext Gehör. Die Bindungsforschung verfolgt diese Veränderungen seit Jahren mit wachsender Besorgnis und verweist auf mögliche gesellschaftliche Spätfolgen.

Wir möchten Eltern für die Ergebnisse der Bindungsforschung sensibilisieren, sie darin bestärken sich ihrer Einzigartigkeit für ihr Kind bewusst zu werden, ihrer Intuition zu folgen und in ihren Kindern ein stabiles Urvertrauen anzulegen. Dafür möchten wir wissenschaftliche und pädagogische Erkenntnisse zur Verfügung stellen und als Experten für die Eltern-Kind-Bindung wahrgenommen werden.

Wir möchten, dass die Voraussetzung für eine optimale Entfaltung aller kindlichen Potentiale als wichtigste Verantwortung von Eltern – und Gesellschaft – verstanden wird und unsere Gesellschaft die altersentsprechenden Bedürfnisse der Kinder in ihren Mittelpunkt stellt und in ihrem Handeln angemessen berücksichtigt.

Wir möchten Zeit, Raum und gesellschaftliche Akzeptanz für eine gelungene Eltern-Kind-Bindung schaffen und an der gesellschaftlichen Wertschätzung der Eltern- und Erziehungsarbeit, mitarbeiten.

Die Stiftung engagiert sich für eine sachlich-kritische Aufklärung der Öffentlichkeit über die notwendigen Bedingungen für das gesunde Aufwachsen der Kinder und für die optimale Entwicklung ihrer je besonderen Persönlichkeit.

Die Stiftung fördert den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Bindungsforschung in die gesellschaftliche und politische Öffentlichkeit.

Die Stiftung setzt sich ein für die Bildung eines Bewusstseins der elementaren Bedeutung elterlicher Erziehung und Bindung und engagiert sich für die Herstellung gesellschaftlicher Verhältnisse, die es Eltern ermöglicht diese Rolle auszufüllen, ohne die eigenen Lebenschancen zu gefährden.

Die Stiftung wirkt mit an der Stärkung der gesellschaftlichen Wertschätzung der „Erziehungs- und Elternarbeit“.

Erfahren Sie mehr über das Stiftungsanliegen und was Kinder in welchem Alter wirklich brauchen im Gespräch zwischen Maria Steuer, Vorstandsmitglied/Kinderärztin, und Jumana Mattukat.

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